Die 7 Todsünden im Homeoffice!
Im Jahr 2020 haben sich massenhaft Menschen ins Homeoffice zurückgezogen, um sich vor COVID-19 zu schützen. Das bedeutet eine ganz reale Verlagerung des Cybersicherheitsperimeters: Er umfasst nun auch die eigenen vier Wände der Mitarbeitenden!Die 7 Todsünden (im Homeoffice!)
- Verbindung mit nicht vertrauenswürdigem WLAN – Wenn Sie kein VPN nutzen, verbinden Sie sich bei der Arbeit mit sensiblen Informationen ausschließlich mit einem vertrauenswürdigen privaten WLAN oder mit persönlichen Hotspots wie MiFi-Geräten oder über LTE. Vermeiden Sie öffentliche WLANs – oder das WLAN Ihrer Nachbarn – wann immer möglich.
- Verzicht auf ein VPN – Der sicherere Weg ist, sich bei Ihrer IT-Abteilung nach einem VPN (Virtual Private Network) zu erkundigen. Das ist die sicherste Möglichkeit, aus der Ferne mit sensiblen Daten zu arbeiten, da Ihr Internetverkehr über Ihr Unternehmensnetzwerk geleitet wird.
- Geräte im Leerlauf nicht sperren – Sperren Sie Ihren Computer, wenn Sie Ihren Arbeitsplatz zu Hause verlassen, indem Sie unter Windows die Tasten Windows+L bzw. auf einem Mac Cmd+Ctrl+Q drücken. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Familienmitglied oder ein Kind versehentlich Arbeitsunterlagen zerstört. Es ist zudem keine schlechte Idee, Ihre Geräte bei Nichtgebrauch sicher aufzubewahren.
- Arbeitsdaten auf private Geräte übertragen – Es mag verlockend sein, geschäftliche E-Mails von privaten Konten aus zu versenden, Ihren privaten Cloud-Speicher zu nutzen oder Daten auf private Geräte und USB-Sticks auszulagern. Dadurch setzen Sie Ihre Organisation und Ihre Kolleginnen und Kollegen jedoch nur einem höheren Risiko von Datenschutzverletzungen oder Datenabfluss aus. Das Risiko ist es schlicht nicht wert …
- COVID-bezogene Betrugsmaschen ignorieren – Berichten zufolge haben sich Phishing-Betrugsversuche rund um das Thema „Coronavirus“ Ende März um mehr als 600 % erhöht. Ein gesundes Maß an Misstrauen ist angebracht, wenn Sie unerwünschte Spendenaufrufe per E-Mail, Einladungen zu Remote-Meetings oder dringende Nachrichten zu COVID-19 oder ähnlichen Themen erhalten.
- Standardpasswörter auf Geräten (z. B. IoT) beibehalten – Da zu Hause immer mehr Geräte genutzt werden, sollten Sie unbedingt die Standardpasswörter ändern, damit Cyberkriminelle Ihre Kamerabilder nicht übernehmen, Ihr intelligentes Sicherheitssystem nicht manipulieren und Ihre Daten nicht stehlen können. Die meisten Geräte werden mit Standardzugangsdaten wie „admin“ und „password“ ausgeliefert, die Fremde leicht erraten können.
- Die Kamera während oder nach Remote-Meetings nicht ausschalten – Das ist nicht nur ein Datenschutzrisiko, sondern Sie können dabei auch unbemerkt Arbeitsunterlagen in die Kamera zeigen. Verwenden Sie am besten eine Webcam-Abdeckung (oder sogar ein Stück Klebeband!), um die Kamera abzudecken, wenn Sie sie nicht aktiv nutzen.

