> ## Documentation Index
> Fetch the complete documentation index at: https://docs.livingsecurity.com/llms.txt
> Use this file to discover all available pages before exploring further.

# Blog – Lassen Sie nicht zu, dass Cyberkriminelle Ihre Erholung ruinieren: Tipps für sicheres Reisen!

> Nachdem wir wegen der Pandemie das ganze letzte Jahr zu Hause festsaßen, kann man wohl sagen, dass die meisten von uns es kaum erwarten können, endlich wieder etwas zu unternehmen!

Nachdem wir wegen der Pandemie das ganze letzte Jahr zu Hause festsaßen, kann man wohl sagen, dass die meisten von uns es kaum erwarten können, endlich wieder etwas zu unternehmen!

Doch COVID hat Abenteuer – und vor allem das Reisen – ein wenig nervenaufreibender gemacht.

Uns fehlt schlicht die Übung, und die Nervosität ist verständlich.

Cyberkriminelle wissen, dass wir alle wieder in Reisestimmung kommen, und setzen auf hinterhältige Methoden, um uns zu betrügen – etwa indem sie heimlich einen Blick auf unsere Daten werfen oder unsere Bankdaten stehlen. Deshalb haben wir ein paar Tipps für sicheres Reisen zusammengestellt.

Sorgen Sie mit diesen Cybersicherheitstipps dafür, dass Ihre nächste Reise richtig schön und richtig sicher wird:

#### Ihre Reise buchen

Okay, erster Schritt: Flug und Hotelzimmer buchen. Ganz einfach.

Sie starten eine kurze Google-Suche und … oje. Für „günstige Flüge auf die Bahamas“ gibt es jede Menge Suchergebnisse. Einige Angebote wirken wirklich sehr günstig – aber sind sie vielleicht zu gut, um wahr zu sein?

#### Die URL genau prüfen

Die Reisepreise sind bereits auf einem Rekordtief, da die Reisebeschränkungen allmählich aufgehoben werden, und Betrüger warten darauf, Ihnen Ihr hart verdientes Geld für nicht existierende Reservierungen abzunehmen.

Um von Anfang an wachsam zu sein, sollten Sie Folgendes beachten:

* Achten Sie auf Rechtschreibfehler. Hüten Sie sich vor gefälschten Websites, die so gestaltet sind, dass sie wie seriöse Unternehmen aussehen. Leicht zu übersehende Tippfehler wie ein zusätzliches „e“ in Airebnb.com sind ein guter Hinweis darauf, dass die besuchte Website gefälscht ist.

* Suchen Sie nach dem „s“ in https. Reisebetrug gab es schon immer, und COVID hat ihn definitiv nicht verschwinden lassen. Deshalb ist es beim Surfen im Internet entscheidend, die Sicherheit einer Website zu überprüfen. Achten Sie in der URL der Website auf „http“; das „s“ steht für „secure“ (sicher) und bedeutet, dass Ihre Daten verschlüsselt übertragen werden. Doch nur weil eine Website dieses besondere „s“ hat, ist noch nicht garantiert, dass sie sicher ist! Mittlerweile haben etwa 40 % der betrügerischen Websites SSL-Zertifikate, daher ist dieses Merkmal nicht mehr allein ausschlaggebend. Achten Sie auch auf die anderen hier aufgeführten Warnzeichen!

* Halten Sie Ausschau nach dem Schloss. Ein Vorhängeschloss links neben der URL der Website zeigt an, dass Sie eine sichere Website besuchen. Ganz gleich, ob Sie im Internet surfen oder online einkaufen: Prüfen Sie die Sicherheit der Website, bevor Sie klicken.

![Resource image](https://media2.giphy.com/media/9FW5ShdnPyKd6eCwiA/giphy.gif)

#### Vorsicht vor verdächtigen bezahlten Anzeigen

Ist Ihnen aufgefallen, dass die ersten Ergebnisse bei Google meist bezahlte Anzeigen sind? Anzeigen sind eine hervorragende Möglichkeit, ein größeres Publikum zu erreichen, stammen aber nicht immer aus seriösen Quellen. Eine Facebook-Anzeige, die einen günstigen Aufenthalt in einem noblen Resort anbietet, stammt nicht zwangsläufig von einem seriösen Unternehmen. Recherchieren Sie im Zweifel gründlich und lesen Sie einige Bewertungen, bevor Sie persönliche Daten preisgeben oder etwas kaufen.

#### Vor der Abreise

Nachdem Ihre Reise gebucht ist, können Sie vor dem Abflug einiges tun, damit die Cybersicherheit reibungslos gewährleistet ist.

#### Vor dem Teilen in sozialen Netzwerken nachdenken

Soziale Medien sind zwar eine wunderbare Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben und alle spannenden Details Ihrer Reise zu teilen, doch virtuelle Check-ins und die Standortfreigabe können Kriminellen verraten, dass Sie nicht zu Hause sind! So bleiben Sie im Netz sicher:

* Überlegen Sie genau, was Sie über Ihre Reisepläne posten. Dies könnte Ihr Zuhause für Einbrecher oder Cyberkriminelle angreifbar machen und Social Engineers Informationen über Ihren Aufenthaltsort liefern.

* Schalten Sie die Standortdienste aus. So wird Ihr Aufenthaltsort nicht verfolgt.

* Verzichten Sie auf „Check-ins“. Es kann schön sein, Freunden und Familie in sozialen Medien zu zeigen, wohin die Reise geht, aber es ist auch nur eine weitere Möglichkeit für Angreifer, zu erkennen, dass Sie unterwegs sind.

* Posten Sie Fotos erst nach Ihrer Rückkehr. Natürlich möchten Sie Ihre Abenteuer teilen! Wenn Sie Ihre Bilder und aufregenden Neuigkeiten aber erst nach Ihrer Rückkehr teilen, senken Sie Ihr Risiko sofort.

#### Unterwegs

Am Flughafen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es einige Möglichkeiten, Ihre elektronischen Geräte sicherer zu nutzen.

#### Sicher im WLAN unterwegs

Auf Reisen sind Sie vielleicht versucht, sich in ein öffentliches WLAN einzuwählen. Mit diesen Tipps gehen Sie vorsichtig vor:

* Informieren Sie sich über die Gefahren von WLAN. Ob kostenlos, kostenpflichtig oder passwortgeschützt: WLAN-Netzwerke sind ein beliebtes Ziel für Cyberkriminelle. Hacker richten möglicherweise gefälschte WLAN-Netzwerke ein, deren Namen echten ähnlich oder sogar identisch sind – seien Sie also wachsam!

* Deaktivieren Sie die automatische Verbindung für WLAN und Bluetooth. Auf dem Flughafen versucht Ihr Smartphone möglicherweise, sich automatisch mit öffentlichen WLAN-Netzwerken zu verbinden. In Ihren Einstellungen können Sie das ganz einfach unterbinden! Seien Sie auch bei Bluetooth vorsichtig, das eine Reichweite von etwa 10 Metern (30 Fuß) hat. Mit speziellen Antennen können Cyberkriminelle ihre Reichweite auf Ihr Bluetooth auf 30 Meter (100 Fuß) oder mehr erhöhen. Obwohl die Bluetooth-Sicherheit im Laufe der Jahre enorme Fortschritte gemacht hat, weist die Bluetooth-Software weiterhin Schwachstellen auf. Bluesnarfing bezeichnet beispielsweise den Vorgang, bei dem ein Hacker sich ohne Ihr Wissen mit Ihrem Bluetooth-Gerät koppelt und Ihre Daten stiehlt.

* Nutzen Sie stattdessen einen Hotspot oder ein Virtual Private Network (VPN). Öffentliches WLAN birgt zu viele Sicherheitsrisiken, etwa gefälschte Netzwerke, die Ihr Gerät Malware oder Abhören aussetzen – also dem Ausspähen dessen, was Sie senden und empfangen, während Sie verbunden sind. Verbinden Sie sich stattdessen über einen Hotspot mit Ihrem eigenen passwortgeschützten Signal oder melden Sie sich für berufliche Aufgaben im VPN Ihres Unternehmens an. Ein VPN verschleiert Ihren Standort und verschlüsselt die Daten, die an Ihr Gerät gesendet und von ihm empfangen werden.

#### Erst sperren, dann losrocken

Es mag selbstverständlich erscheinen, den Computer zu sperren, wenn man den Raum verlässt, doch an öffentlichen Orten wie dem Flughafen oder dem Café ist das noch wichtiger.

Und es geht nicht nur um Ihren Computer – Ihr Mobiltelefon ist ein Supercomputer im Taschenformat, auf dem alle möglichen Informationen gespeichert sind, etwa gespeicherte Passwörter, Bankdaten und der Zugang zu all Ihren Konten. In anderen Händen als Ihren eigenen wäre nichts davon gut aufgehoben. Deshalb ist es unverzichtbar, Ihre Geräte jederzeit zu sperren und zu schützen.

![Resource image](https://media1.giphy.com/media/3ohzdFvSAgvmXq6n2o/giphy.gif)

Beachten Sie auf Reisen stets Folgendes:

* Sperren Sie Ihren Bildschirm, wenn Sie nicht anwesend sind (oder lassen Sie Ihr Gerät besser nie unbeaufsichtigt!). Wenn Sie sich an einem öffentlichen Ort kurz von Ihrem Gerät entfernen müssen, sperren Sie immer den Bildschirm. Es ist sinnvoll, für den Fall, dass Sie es vergessen, eine automatische Sperre nach einer Minute Inaktivität einzurichten.

* Wählen Sie starke Passwörter. Starke Passwörter, die schwer zu erraten sind, sind ein Muss. Wenn Sie jemandem den Zugriff erschweren können, der versucht, Ihr Smartphone an sich zu bringen, haben Sie deutlich weniger Ärger. Passwörter wie „1234“ oder ein auf dem Display gezeichnetes Quadrat sind nicht besonders originell – und oft das Erste, was Angreifer ausprobieren.

* Nutzen Sie Gesichtserkennung oder Touch ID. Ein starkes Passwort ist großartig, doch es kann lästig sein, es jedes Mal einzugeben, wenn die automatische Sperre aktiviert wird. Mit Face ID oder Touch ID können Sie Ihr Gerät mühelos entsperren und sich darauf verlassen, dass kein Cyberkrimineller Zugriff erhält.

* Richten Sie die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ein. MFA ist wie eine zusätzliche Schutzebene. Wenn jemand zu oft versucht, Ihr Passwort zu erraten, oder sich mit verdächtigen Aktivitäten anmeldet (etwa aus einem anderen Bundesland!), muss die Person über eine weitere, separate Authentifizierungsmethode bestätigen, dass Sie es sind. Beispielsweise erhalten Sie eine SMS, und der Zugriff wird erst gewährt, wenn der Code eingegeben wird oder drei Sicherheitsfragen beantwortet wurden.

#### Gute Reise!

Wir freuen uns alle darauf, wieder auf Entdeckungstour zu gehen – und den kommenden Sommer und Herbst in vollen Zügen zu genießen. Wenn Sie diese Tipps für sicheres Reisen befolgen, können Sie beruhigt sein, dass Sie Ihren Teil für Ihre Cybersicherheit tun. Nur zu, gönnen Sie sich eine Auszeit! Ein bisschen Erholung haben Sie sich verdient!


This documentation is built and hosted on [Mintlify](https://mintlify.com), a developer documentation platform.