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# Blog – Eine Bedrohung von innen

> Laut dem Verizon Data Breach Investigations Report 2019 sind an einem Drittel aller Datenschutzverletzungen in Unternehmen interne Mitarbeitende beteiligt.

### Ein Innentäter-Fall: Bedrohungen in unserer Mitte

Laut dem Verizon Data Breach Investigations Report 2019 sind an einem Drittel aller Datenschutzverletzungen in Unternehmen interne Mitarbeitende beteiligt . Das ist viel, bedenkt man, dass unsere Mitarbeitenden und Kolleginnen und Kollegen Menschen sind, die wir kennen und denen wir vertrauen. Werfen wir einen genaueren Blick auf Insider-Bedrohungen und sehen wir, wie man sie abwehren kann!

### Was ist eine Insider-Bedrohung?

Eine Insider-Bedrohung ist ein menschliches Sicherheitsrisiko, das aus dem Inneren einer Organisation stammt. Die Akteure sind hier keine gewöhnlichen Cyberkriminellen, sondern aktuelle oder ehemalige Mitarbeitende oder Auftragnehmer, die die Sicherheit Ihrer Daten gefährden. Sie können dies versehentlich tun (wir bezeichnen sie als fahrlässige Insider – häufig sind es Personen, die auf [Social-Engineering-Angriffe](https://livingsecurity.com/social-engineering/) hereinfallen ), aber auch absichtlich ( böswillige Insider ).

Sowohl fahrlässige als auch böswillige Insider sind äußerst gefährlich, und es lohnt sich, Zeit und Mühe in die Erkennung ihrer Handlungen zu investieren, bevor Schaden entsteht. Insider-Bedrohungen können unterschiedliche Formen annehmen – von einem organisierten Angriff auf streng geheime Unternehmensinformationen und der Manipulation wichtiger Daten bis hin zu einem unbeabsichtigten, aber schädlichen Datenabfluss. Sie können jeder Organisation enormen finanziellen Schaden und Reputationsschaden zufügen – insbesondere bekannten Marken!

### Wie erkennt man eine Insider-Bedrohung?

Insider-Bedrohungen sind schwer zu erkennen, vor allem weil Insider bereits wissen, wo sensible Daten gespeichert sind, und rechtmäßigen Zugriff darauf haben. Möglicherweise arbeiten sie regelmäßig damit, sodass es schwierig ist zu unterscheiden, ob sie ihre Arbeit erledigen oder an potenziell böswilligen Aktivitäten beteiligt sind. Es gibt keinen Virenschutz für menschliche Bedrohungen.

Um Insider-Bedrohungen zu bekämpfen, müssen Sie einen deutlich leistungsfähigeren Sensor einsetzen ... MENSCHEN! Eine Schulung der Mitarbeitenden zu den Anzeichen einer Insider-Bedrohung verbessert Ihre Fähigkeit, mögliche Verstöße frühzeitig zu erkennen, erheblich. Sobald sich alle des Risikos bewusst sind und ein Bewusstsein für Datensicherheit entwickelt haben, sind sie aufmerksamer und bemerken ungewöhnliche Vorgänge früher. Hier finden Sie eine Liste nützlicher Tipps:

* Wissen Sie, wo sich Ihre sensiblen Daten befinden und wer Zugriff darauf hat . Begrenzen Sie die Anzahl der Personen, die sie einsehen können. Versuchen Sie, Dokumente zu vermeiden, die für alle zugänglich sind. Machen Sie sich mit der Richtlinie Ihres Unternehmens zu sensiblen Dokumenten vertraut und damit, wie sie gespeichert und weitergegeben werden sollen. Denken Sie daran, dass jede böswillige Handlung zwei Faktoren erfordert: einen böswilligen Nutzer und eine Gelegenheit. Wenn Sie keine Gelegenheit bieten, ist die Wahrscheinlichkeit einer Insider-Bedrohung geringer!

* Achten Sie auf unerwartete Verhaltensänderungen Ihrer Mitarbeitenden und Kolleginnen und Kollegen. Überlegen Sie, ob sich deren Situation zuletzt verändert hat: Wollten sie befördert werden, hatten aber nie eine Chance? Sind sie am Arbeitsplatz unzufrieden und fühlen sich unterbezahlt? Solche Situationen helfen Menschen dabei, sich einzureden, dass ihr Fehlverhalten eigentlich in Ordnung sei. Achten Sie auf Personen, die: sich häufiger im System anmelden, insbesondere nach Feierabend, Zugriff auf Dateien außerhalb ihres Aufgabenbereichs anfordern, nicht autorisierte Speichermedien (USB-Laufwerke oder Disketten) verwenden, ohne erkennbaren Grund große Datenmengen herunterladen oder darauf zugreifen, sensible Daten per E-Mail aus Ihrer Organisation versenden, ständig von einer neuen, spannenden Gelegenheit sprechen, aber keine Details preisgeben möchten.

* Seien Sie bei neuen Mitarbeitenden vorsichtig – überprüfen Sie sie, bevor Sie ihnen eine Stelle anbieten, und fragen Sie stets nach Referenzen. Nehmen Sie sich Zeit, sie kennenzulernen, und stellen Sie sicher, dass sie nur Zugriff auf die Dateien haben, die sie benötigen.

* Reagieren Sie schnell! Wenn das Verhalten einer Person verdächtig erscheint, benachrichtigen Sie umgehend Ihr Sicherheitsteam.


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